Geschichte Rebbau

Schon die Mönche des Klosters Pfäfers, das im achten Jahrhundert gegründet wurde, pflanzten an den Südhängen unterhalb des Schlosses Wartenstein Reben an. Diese liegen auf einer Höhe bis zu 735 m ü.M. und sind damit die höchsten Rebberge der Ostschweiz.

Die Benediktiner-Mönche haben für den Weinbau in der Region viel Bedeutendes geleistet. Unter anderem haben sie das Weingut Schloss Salenegg in Maienfeld gegründet.

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Mitten durch den Weinberg führt die alte römische Handelsstrasse, deren Durchgang heute noch als „Porta Romana“ bezeichnet wird. Sie hat dem „Portaser“ den Namen gegeben und ist heute ein beliebter Wanderweg.

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In den letzten Jahren konnten wir die Rebfläche auf über 3ha vergrössern. In diesem Zusammenhang wurden neue Terrassen angelegt, Mauern repariert und auch neue Rebsorten gepflanzt. Ebenfalls werden die Neuanlagen vor allem Terrassen mit Tropfbewässerung und Seitennetzen bestückt, um den Reben jederzeit optimale Bedingungen für das Wachstum zu bieten und gleichzeitig vor Hagel und Wind zu schützen.

Seit über zwanzig Jahren arbeiten wir nach den Richtlinien der integrierten Produktion. Ursprünglich war die ganze Fläche mit Blauburgunder Reben bestockt. In den letzten Jahren wurden zusätzlich verschiedene Sorten wie Müller Thurgau, Chardonnay und Johanniter im Weisswein Bereich, sowie Gamaret bei den Rotweinen gepflanzt.

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Eine immer grössere Rolle spielt der Pflanzenschutz. Ob konventionell oder biologisch: die bewährten Sorten wie Blauburgunder, Chardonnay und Müller Thurgau brauchen einen Schutz gegen diverse Krankheiten. Um den Einsatz von Pflanzenschutzmittel zu verkleinern, wechseln wir auf geeignete Neuzüchtungen von PIWI Sorten. Diese brauchen einen minimalen Pflanzenschutz, um die Resistenz zu erhalten.

 

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